Moderne Diagnose­verfahren: Pachymeter

3d_oct.jpg Mit unserem 3D-OCT ist es auch möglich, die Hornhautdicke zu messen (Pachymetrie)

Die Hornhautdicke zeigt eine große interindividuelle Schwankungsbreite. Aus verschiedenen Studien ist bekannt, dass sie gerade bei Glaukompatienten von der normalen durchschnittlichen Dicke von 0,55 mm abweicht. Dies kann einen erheblichen Einfluss auf die Messergebnisse des Augeninnendrucks haben. Bei einer dickeren Hornhaut wird der Augeninnendruck zu hoch gemessen, bei einer dünneren Hornhaut wird dieser aber unterschätzt. Für die exakte, individuelle Bewertung des vom Augenarzt gemessenen Augeninnendrucks ist es daher wichtig, die Dicke der Hornhaut des Auges zu berücksichtigen. Abhängig von der vorhandenen Hornhautdicke werden die gemessenen Werte des Augeninnendrucks mit einem Korrekturfaktor versehen und bewertet.
Die Messung dauert nur wenige Sekunden pro Auge. Da das Auge nicht berührt wird, sind keine betäubenden Augentropfen notwendig.

Für wen ist die Vermessung der Hornhautdicke sinnvoll ?

  • für alle Patienten mit einem Glaukom (grüner Star)
  • für Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck (ohne weitere Glaukomzeichen)
  • für Patienten mit einem normalen Augeninnendruck, aber auffälligem Sehnervenbefund

Die Hornhautdickenmessung ist in Deutschland keine Kassenleistung. Von privaten Krankenversicherungen werden die Kosten in aller Regel übernommen.

Haben Sie weitere Fragen, kontaktieren Sie bitte unser Praxisteam.